24. September 2016

Meine (zu) dunkle (Augenbrauen)Vergangenheit

Hallo allerseits!

Vor ein paar Tagen las ich den sehr interessanten Beitrag von Diana zum Thema Beautytipps für gestresste Mütter, zu denen unter anderem gehört, sich die Augenbrauen färben zu lassen. Schönheiten mit bereits natürlicherweise dunklen Augenbrauen brauchen dies eher nicht, da die Farbe ja kein extra Volumen bringt. Aber Frauen wie ich, die sehr helle, kaum sichtbare Augenbrauen haben, können in ihrer "Augenbrauen-Routine" extrem davon profitieren! In den vergangenen Jahren habe ich damit unterschiedliche Erfahrungen gesammelt - dabei habe ich teilweise färben lassen, aber auch selbst gefärbt. Achtung, alte Prä-Blog-Bilder *hehe*

Der erste Schritt


Vor ca. 5 Jahren bin ich das erste Mal auf die Idee gekommen, mir die Augenbrauen selbst zu färben. Ich traue mich kaum, es zu sagen, aber bis dahin habe ich gar nichts mit meinen (wie gesagt) hellen Augenbrauen gemacht! Dass mir da einiges an Mimik verloren ging, könnt ihr euch vielleicht vorstellen ~_^ Weil ich damals ja keine sonderliche Erfahrung mit dem Nachziehen von Augenbrauen hatte, traf ich in Bezug auf die Farbe die fragwürdige Entscheidung, mir die Brauen dunkelbraun zu färben, obwohl ich eine tendenziell aschige Naturblondine bin... Eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass das furchtbar aussah:


Auf dem Bild - das muss ich dazu sagen - geht es ja noch! Es gab weitaus schlimmere Augenbrauen-Momente, z.B. frisch nach dem Färben, wovon ich aber keine Fotos habe... Allerdings bedenkt, dass dies nun meine "fertigen" Augenbrauen waren, mehr habe ich damit nicht gemacht.

Die Vorstellung entsteht


Vom Färben ließ ich dann erstmal die Finger. In dieser Zeit entdeckte ich langsam Beautyblogs und lernte, wie man die Augenbrauen als Blondine am besten betont (wobei ich auch da natürlich immer mal heftig daneben gegriffen habe :D). Natürlich ist es immer noch eine Typfrage, denn es gibt Blondinen, denen starke, dunkle Augenbrauen super stehen (Beispiel Su, Beispiel Joana). Bei mir ist aber definitiv weniger mehr! Sogar bei mancher Brunette trifft das zu, wie Magi vor Kurzem zeigte.

Der zweite Schritt


Das erste Mal, dass meine Augenbrauen dann wieder gefärbt wurden, war in der Benefit Brow Bar. Dabei erkannte ich, dass gefärbte Brauen die tägliche MakeUp Routine ungemein erleichtern. Dennoch fand ich die Farbe wieder zu dunkel! Das fällt auf dem Bild nicht sehr auf, denn es wurde ja unter dem besonders schmeichelhaften Neonlicht des Kaufhauses geschossen. Sobald ich in das Tageslicht getreten bin, fühlte ich mich wie Bert aus der Sesamstraße... Die folgenden Besuche bei der Brow Bar beließ ich es bei Wachsen, Färben sparte ich mir.

Mommy Mode


Damit wären wir dann wieder bei der Gegenwart und den Tipps für gestresste Mamis. Mittlerweile färbe ich wieder selbst, wähle meine Farbe aber gewissenhafter aus. Meine Brauen sind so auch im ungeschminkten Zustand gut sichtbar und müssen (wenn überhaupt) nur dezent zusätzlich betont bzw. geordnet werden. Wenn es mal ganz schnell gehen muss, kann ich auch komplett ungeschminkt rausgehen und habe trotzdem eine Mimik *hihi*

Wie genau und mit welchen Farben ich meine Augenbrauen färbe, wird als nächstes thematisiert ^.^

Was sind eure dunklen Augenbrauen-Geheimnisse?

Eure Donna

18. September 2016

100 layers of... nothing!

Hallöchen ^.^

Es wurden schon sehr viele wahre und schöne Dinge über diese Aktion gesagt. Da wüsste ich eigentlich gar nicht, was ich noch ergänzen soll (den Hintergrund findet ihr hier bei Marislilly). Außer vielleicht, was ungeschminkt zu sein für mich bedeutet...


Wann schminke ich mich? Das ist eigentlich einfach zu beantworten: Wenn ich raus gehe und Zeit bzw. Lust dafür habe. Das beinhaltet z.B. ein aufwendiges MakeUp für den Spaziergang im Park oder den Besuch im Supermarkt sowie nur das Nachziehen der Augenbrauen und getönte Lippenpflege für den Besuch bei der Kinderärztin, wenn mir alles andere zuviel geworden wäre.

Warum schminke ich mich? Das ist schon etwas schwieriger zu beantworten, denn der Grund hat sich über die Jahre immer mal wieder verändert. Von Unsicherheit über Gewohnheit bis hin zu einfach nur Spaß daran ist alles dabei... Aktuell sind die Gründe hauptsächlich Spaß und der Wunsch, das ein oder andere hervorzuheben, was mir gefällt.

Wie fühle ich mich geschminkt? Das ändert sich je nach MakeUp und Situation. Mein MakeUp spiegelt häufig meine Gefühlslage wider. Knallrote Lippen trage ich nur dann, wenn ich meiner Sache besonders sicher bin. Andernfalls würde ich die vielen prüfenden Blicke auf der Straße oder im Bekanntenkreis gar nicht ertragen (denn ich bin oft die einzige in meinem Umfeld, die sich stärker schminkt). Auf der anderen Seite hebt ein MakeUp auch mal meine Stimmung und gibt mir erst Selbstvertrauen. Es kommt aber auch vor, dass ich mich erst richtig durch mein MakeUp verunsichert fühle, wenn ich z.B. den Lidstrich total versaut habe! MakeUp und Gefühlslage beeinflussen sich bei mir also sozusagen gegenseitig.

Und nun die große Frage: Wie fühle ich mich ungeschminkt? Das ist sehr schwer zu beantworten, denn es kommt immer auf die Situation an. Vor ein paar Wochen war ich im Urlaub am Strand mit der Familie und war die ganze Zeit ungeschminkt. Da habe ich mich einfach nur frei gefühlt, MakeUp hätte mich genervt und eingeschränkt! Letztens saß ich ungeschminkt im "schmeichelhaften" Licht beim Friseur. Bisher hatte ich dort immer zumindest etwas MakeUp drauf und habe mir im Spiegel nie gefallen; ungeschminkt überraschenderweise aber schon. Im Alltag kommt es mir ironischerweise aber dennoch immer ein wenig fremd vor, wenn ich ungeschminkt unterwegs bin... Ist das die Gewohnheit? Denn es ist ja nicht so, als würde ich mich ungeschminkt nicht mögen... Eine Frage, die ich einfach nicht gänzlich beantworten kann.


Hier nochmal die Beiträge der Blogparade zum Thema aus der vergangenen Woche (auf die ich gestoßen bin):


Wie fühlt ihr euch ungeschminkt? Warum schminkt ihr euch?

Eure Donna

15. September 2016

Hautpflege Strategien

Hallo allerseits!

So unterschiedlich jede_r von uns ist, so ist es auch unsere Haut. Es gibt zwar die bekannten Einteilungen à la trocken, fettig, gemischt, feuchtigkeitsarm, empfindlich, zu Akne neigend, zu Pigmentflecken neigend, groß-/feinporig......... Aber allein daraus gibt es so viele verschiedene Ausprägungen, dass es sehr schwierig ist, DIE Lösung für DEN Hauttyp zu finden.

Die vielfältigen individuellen Unterschiede sind teilweise auch kulturell untermauert und spiegeln sich nicht nur in den angebotenen Produkten wider, sondern auch in der Art und Weise, wie diese verwendet werden. Man könnte dies als Strategien verstehen, auch wenn sie zum Teil natürlich nicht bewusst als solche gesehen werden. Beim Lesen von Beautyblog-Beiträgen und Schauen von internationalen Beauty-Videos bekommt man natürlich einiges mit. Da dachte ich mir, ich zähle mal ein paar Hautpflege-Strategie-Varianten, die ich bei "Kolleginnen" gesehen habe, inklusive meiner Ansichten dazu als Diskussionsgrundlage auf und frage euch nach eurer Meinung, die mich brennend interessiert!

Kurzer Disclaimer noch vorab: Die einzelnen "Strategien" werden teilweise natürlich kombiniert bzw. können einander bedingen - müssen es aber nicht. Ich habe sie dennoch einzeln herausgepickt, um besser darauf eingehen zu können...

Variante Double Cleansing


Double Cleansing... Was ist das? Es wird vornehmlich abends angewandt. Dabei geht es darum, zunächst MakeUp abzutragen und danach die Haut "selbst" zu reinigen. Zum Beispiel könnte man mit einem Reinigungsöl vorarbeiten und mit einem Waschgel abschließen. Dazu gibt es, so wie ich das mitbekommen habe, unterschiedliche Ansichten. Die Einen schwören darauf, dass diese Vorgehensweise ihrer Haut sehr gut tut, die Anderen warnen vor zu starker Entfettung und dementsprechender Irritation. Zudem soll laut der Position Letzterer EINE Reinigung völlig ausreichend sein. Da ich selbst empfindliche Haut habe, die schnell mit Rötungen und kleinen Entzündungen in Form von Pickeln reagiert, wenn ich sie zu viel reize, finde ich mich auf der Seite "eine Reinigung reicht" wieder. Wenn ich mehr als ein Produkt verwende, sehe ich schnell die negativen Folgen. Für mich persönlich ist daher EIN gutes, aber mildes Reinigungsprodukt pro "Durchgang" das Mittel der Wahl. Doppelte Reinigung wird von einigen auch beim Haarewaschen angewandt, logischerweise mit der Begründung, dass einmal nicht reicht. Ich persönlich kann mir nur schwer vorstellen, dass man hier verallgemeinern kann. Würde ich selbst zweimal shampoonieren, würde ich schleunigst erneut von Haarbruch heimgesucht werden. Jemand, der hingegen täglich viele Stylingprodukte benutzt und besonders robustes Haar hat, mag mit einem Waschgang nicht zufrieden sein, was ich schon nachvollziehen könnte...

Variante Was-Auch-Immer


So habe ich das nun einfach mal genannt. Damit meine ich, dass im Prinzip keine "penible" Hautpflege betrieben wird, sondern einfach das verwendet wird, was in den Einkaufswagen hüpft oder in Blogger-/ Youtuber-Kreisen zugeschickt wird. Dabei wird nicht auf Inhaltsstoffe geachtet, sondern sich eher auf Versprechen der Hersteller verlassen. So bin ich bis vor ein paar Jahren auch vorgegangen. Ich war allerdings immer unzufrieden mit dem Zustand meiner Haut und scheinbar hat keines der Produkte geholfen, was nach einer Zeit ziemlich frustrierend war. Daher würde ich mittlerweile nie einfach so wahllos ein Produkt ausprobieren, ohne es vorher theoretisch eingehend geprüft zu haben.

Variante 10 Step Skin Care System


Diese Vorgehensweise taucht hin und wieder auf Youtube auf. Es handelt sich dabei um eine ostasiatisch-inspirierte viel-schrittige Pflege (die Zahl 10 ist nicht unbedingt für alle Varianten zutreffend, es gab auch 7 Schritte oder 16...), innerhalb derer bestimmte Produkte in bestimmter Reihenfolge angewandt werden. Meist wird hierbei vom Korean 10 Step Skin Care gesprochen, in Japan ist eine vergleichbare Vorgehensweise mitunter ebenso populär. Wie könnte so etwas aussehen? Hier ein Beispiel, wobei nicht jeder Schritt zwangsläufig täglich angewendet werden "muss" (Quelle siehe hier, wahlweise noch Renis Beitrag und Wengies Beitrag):
  • Schritt 1: MakeUp-Entfernung mit Reinigungsöl
  • Schritt 2: Reinigung der Haut mit wasserbasiertem Reiniger (Stichwort Double Cleansing)
  • Schritt 3: Peeling (z.B. zweimal die Woche)
  • Schritt 4: Toner/Gesichtswasser
  • Schritt 5: Essence (Dies soll der wesentliche Schritt sein, bei dem die Haut je nach Bedürfnis am stärksten unterstützt wird, insbesondere in Sachen Zellregeneration und Feuchtigkeit. Es ist eine Art Mischung aus Toner (wie man ihn von asiatischen und nicht von deutschen Firmen kennt) und Serum.)
  • Schritt 6: Serum/Booster/Ampoule (Bei diesem Schritt geht es z.B. um Porenverfeinerung, Akne-Prävention oder Behandlung von Pigmentflecken. Es ist eine Art Perfektionierung.)
  • Schritt 7: Sheet Mask (Nicht nur zur Hautpflege gedacht, sondern vor allem zur Entspannung.)
  • Schritt 8: Augencreme
  • Schritt 9: Feuchtigkeitspflege
  • Schritt 10: Sonnenschutz/ Sleeping Pack


Variante Schichten


Im Prinzip das Gleiche wie das 10 Step Skin Care System. Es geht ebenso darum, dass die Haut bei Pflegeschritten in bestimmter Reihenfolge optimal unterstützt und gezielt gepflegt werden soll. Ich teste das Prinzip derzeit zaghaft für mich aus und bin daher noch nicht sicher, ob es langfristig etwas für mich ist. Was mich bisher neben meiner Faulheit und meinen finanziellen Bedenken davon abgehalten hat, ist vor allem die Empfindlichkeit meiner Haut. Im Zweifelsfall setze ich auf das Prinzip 'Weniger ist mehr', möchte aber gerne wissen, ob mehr Pflegeschritte mit milden Produkten sich in Bezug auf Gefühl und Aussehen meiner Haut auszahlen...

Variante Minimalismus


Das krasse Gegenteil zu den beiden vorangegangenen Methoden. Darunter verstehe ich das Pflegen z.B. mit nur einem Produkt, vielleicht einem natürlichen Öl...... vielleicht sogar mit gar keinem Produkt, egal welcher Art. Die Idee finde ich persönlich ganz nett. Es geht so in die Richtung back to the roots, das hat doch was *hehe* Wenn man sich schminkt, Hautprobleme hat oder nicht im Wunderland mit perfekter Luft und perfektem Wasser lebt, dürfte das aber schwierig werden. Ich habe es zeitweise mal probiert und muss sagen: Nichts für mich, aber herzlichen Glückwunsch an alle, die sich das leisten können!

Variante Reizfrei


Dies scheint mir die zunehmend populärste Variante zu sein, denn sie ist natürlich sehr vielseitig. Jede_r dürfte sich da wiederfinden, man kann von gefühlt 1000 Produkten bis hin zu einem natürlichen Öl alles reizfrei wählen (soweit es der Markt zulässt ~_^). Zumindest in der Online-Beauty-Welt hört man immer mehr, dass darauf geachtet wird, Produkte mit Irritationspotenzial auszuschließen und ggf. zu ersetzen. Für mich persönlich ist dieser Aspekt auch der wichtigste!

Was denkt ihr darüber? Worauf achtet ihr in Sachen Hautpflege?

Eure Donna

9. September 2016

Wild West Wangen

Huhu ^.^

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ich mich irgendwann mal für diese Farbe entscheiden würde... Wie sich MakeUp-Ansichten doch ändern können! Beinahe wie aus dem Nichts hatte ich Dallas von Benefit im Kopf und konnte nicht aufhören, an ihn zu denken... da habe ich mich wohl ein bisschen verliebt *hehe* Meine erste Begegnung mit Dallas war bei meinem ersten Besuch in der Benefit Brow Bar vor ein paar Jahren. Wie einige von euch bestimmt wissen, gehört zu diesem Service auch das Auffrischen des MakeUps dazu. Das Benebabe (Ich war lange nicht in der Blogosphäre... Hat sich der Name letztendlich durchgesetzt?) trug mir auf Wangen, Stirn und Lidfalte Dallas auf und ich erinnere mich noch, wie ich mich kurz erschrocken habe, als ich die dunkle Farbe im Pfännchen sah. Überraschenderweise fand ich die Farbe wirklich gut an mir, bin aber damals dennoch nicht auf die Idee gekommen, Dallas wirklich besitzen zu wollen. Ich speicherte die Farbe nichts desto trotz im Hinterkopf ab.


... Und was hat sich plötzlich geändert, dass ich Dallas unbedingt haben musste? Ich entdeckte (allerdings schon vor einiger Zeit) Bronzing-Produkte für mich. Vor allem im Sommer habe ich das Verlangen, einen Sonnenkuss in mein verhältnismäßig helles Gesicht zu schminken, was mir zunehmend gefällt. Oft trage ich mittlerweile nicht mal mehr Blush, ein bisschen Bronzing-Powder reichte mir in den letzten Monaten vollkommen aus. Die letzten Jahre diente mir Benefit Hoola zu diesem Zweck.


Eine weitere Sache hat sich diesen Sommer "geändert". Ich bin, was Sonnenschutz am Körper betrifft, etwas faul geworden. Im Gesicht ist er für mich nicht mehr wegzudenken, aber den Rest behandle ich da etwas stiefmütterlich. Was das damit zu tun hat? Ich konnte seit Jahren mal wieder sehen, wie meine Haut "gebräunt" (Wenn das nicht die Übertreibung des Jahrhunderts ist...) aussieht und da hat sie einen gewissen Rosa-Stich. Wenn ich einmal mit dem Pinsel im Hoola-Pfännchen ausgerutscht bin und etwas zu viel aufgetragen habe, fiel mir ein Kontrast auf, weshalb ich Dallas langsam aber sicher aus den tiefsten Ecken meines Gedächtnisses zunehmend ins Licht holte. 'Ob sich Dallas etwas mehr einfügt?' dachte ich mir...

Den wirklichen Ausschlag gab mir aber ein Post der lieben Su, die Bronzer als Lidschatten für sich entdeckt hat. Als ich diesen Post las, fiel mir sofort wieder meine erste Begegnung mit Dallas ein. Von da an stand meine Entscheidung fest: Dallas wird bei mir einziehen... und das hat er nun getan!


Zunächst erstmal zu meinem ersten Eindruck: Verpackungen hat Benefit ja drauf wie keine andere Firma. Sie sind immer zuckersüß und hochwertig. Dallas gehört wie zum Beispiel auch Hoola oder Hervana zu den sogenannten Box o' Powders, also einer kleinen Schachtel mit Puder. Auffallend finde ich den Duft, der so ebenfalls bei Hervana zu finden ist - pudrig, süßlich, aber leicht. Die Farbe soll laut Benefit an Pflaume erinnern. Naaaaja... Also, wenn ich die Augen sehr, sehr... sehr weit zusammen kneife und eine rote Pflaume im Sinne habe, könnte das hinkommen ~_^ Ich würde es als Braun mit Rosa-Stich beschreiben. Außerdem ist ein leichter Schimmer enthalten.


Hier seht ihr Dallas im Vergleich mit Hoola, bei dem ich tatsächlich schon das Pfännchen erreicht habe! Dass ICH das mal mit einem Bronzer hinkriege, ist sehr überraschend und lässt tief blicken, was meine Schmink-Routine der letzten Monate angeht. Allerdings gilt das Lob nicht nur mir, sondern sicherlich auch Benefit, die vor einiger Zeit weniger Produkt für mehr Geld verkaufen ~_^ Was mir übrigens schon eine Weile bei Hoola sauer aufstößt, ist der Geruch. Es riecht billig-giftig nach Chemie, was ich unverschämt finde! Man könnte schon erwarten, dass ein derartig teures Produkt aus hochwertigen Inhaltsstoffen besteht und die Firma sich nicht ausschließlich für den Namen bezahlen lässt, aber das ist scheinbar etwas naiv und lässt mich langfristig darüber nachdenken, wie viel ich noch für Kosmetik ausgeben möchte... Aber zurück zum Thema! Im direkten Vergleich kann man nochmal schön sehen, wie rosa Dallas im Verhältnis ist. Außerdem wirkt die Farbe geswatched satter:


Aufgetragen bleibt von dem bisschen Schimmer im Pfännchen bzw. Swatch ein leichter Sheen, der sehr natürlich anmutet. Wenn man besonders viel aufträgt und sehr genau hinsieht, kann man auch auf der Haut noch die winzigen Schimmerpartikel sehen, die aber keinesfalls billig oder störend wirken. Die Farbe fügt sich bei mir tatsächlich besser ein als Hoola, deswegen darf ich bei Dallas ruhig etwas stärker in den Farbtopf greifen. Bei relativ heller, eher rosa-stichiger Haut kommt er also trotz seiner Dunkelheit gut an. Er eignet sich als eine Art Bronzer-Blush-Konturpuder-Mix. Der Auftrag gelingt einfach, ebenso wie das Verblenden. Ein bisschen Vorsicht, sprich eine leichte Hand, schadet zu Beginn allerdings nicht. Schichten kann man dann immer noch... Dallas ist übrigens der erste Vertreter, bei dem ich den beiliegenden Pinsel mal probiert habe. Zum Auftragen und Verblenden eignet er sich tatsächlich ganz gut (auch wenn man aufpassen muss, dass es nicht fleckig wird), allerdings ist auch er von der Qualität her unter aller Sau! Nach 4 "Durchgängen" haart er schon massiv... Die Haltbarkeit von Dallas finde ich hingegen wieder sehr gut! Natürlich schafft auch Dallas keinen Schwitz-Marathon, aber er hält - ebenso wie seine Box o' Powder Kollegen - länger durch als die meisten ~_^


Für das Tragefoto habe ich ordentlich ins Pfännchen gelangt, normalerweise trage ich es etwas weniger stark auf. Auf dem Bild sieht man an der Schläfe aber ganz gut, dass auch Dallas in den Haaransatz verblendet werden möchte *hehe* Dennoch fügt er sich gewohnt gut ein, wie ich finde.

So. Und was ist nun mit Dallas auf dem Lid? Schließlich inspirierte mich Su ja dazu und das Benebabe zeigte mir schon, dass es sehr gut aussehen kann mit Dallas am Auge... Tja, Auf der Rückseite der Verpackung lachte mich schadenfroh ein kleiner Hinweis an: Avoid Eye Area. Soviel dazu.

Dass er auf dem Auge besser nicht verwendet werden soll, finde ich zwar schade, aber ich bin trotzdem froh, dass Dallas nun bei mir eingezogen ist. Wer in Sachen Kontur, Bronzer und Blush (und wenn man es dezent mag auch Highlight) nicht ganz so viel Aufwand investieren möchte, ist damit äußerst gut beraten! Dabei ist er auch wunderbar leicht in der Handhabung und sehr vielseitig anwendbar, da man aufgrund der natürlichen Farbe unzählige AMUs und/oder Lippis kombinieren können dürfte.

Was haltet ihr von Dallas? Welche Benefit-Blushes mögt ihr? Womit "bronzed"/ konturiert ihr?

Eure Donna

7. September 2016

Ponyhütchen Creme Deo

Hallöchen ^.^

Vor ein paar Jahren erfuhr ich in der Blogosphäre von der Marke Ponyhütchen, insbesondere eines ihrer Aushängeschild-Produkte, wie mir scheint: den Creme Deos. Damals konnte ich mir nur schwer vorstellen, eine Creme in die Achseln zu schmieren, doch mit der Zeit änderten sich meine Ansprüche an die Geruchskiller. Vor allem der Gedanke, nicht die negativen Effekte eines Aerosols (Atemnot) oder Pumpsprays (kalt und nass >_<) zu haben, überzeugte mich, sodass ich vor ein paar Wochen und nach kurzem Stöbern auf der Firmenwebsite ein paar kleine Vertreter zu mir auf den Weg brachte:


Die Firma schreibt sich auf die Fahne, vegane und handgemachte Bio-Produkte zu verkaufen, was ich super finde! Neben Deos gibt es noch viel mehr an pflegender und dekorativer Kosmetik zu entdecken... Aber bleiben wir beim Thema. Es gibt zu jeder Deo-Geruchsrichtung (das sind wirklich nicht wenig, da wird jede_r fündig!) drei Größen zur Auswahl: Volle Größe (9,99€), Reisegröße (6,99€) und Probengröße (1,99€). Auf dem Bild seht ihr eine Reisegröße und zwei Proben. Ich entschied mich für die Duftrichtungen Pretty&Pure, Löwenherz, Fresh&Fruity, Sommermädchen und Blütenzauber. Die Menge an Produkten kam vor allem deshalb zustande, weil ich mir nicht sicher war, ob eine kleine Probe zum ausgiebigen Testen reichen würde. Das tut sie aber auf jeden Fall! Eine Probe reicht ca. 2 Wochen. Falls euch die INCI interessieren, empfehle ich Codecheck ~_^


Ich habe als erstes Sommermädchen getestet und trage derzeit Blütenzauber. Die anderen Pöttchen habe ich noch nicht geöffnet, um die Haltbarkeit möglichst nicht zu verkürzen. Daher kann ich zu den Düften nur über diese beiden etwas sagen. Sommermädchen soll blumig-feminin nach Orangenblüte, Ylang-Ylang und Tonkabohne riechen. Die Beschreibung passt, auch wenn ich nicht weiß wie Ylang-Ylang und Tonkabohne riechen. Der Duft ist schön dezent. Man riecht es nur, wenn man direkt die Nase an die Achsel hält. Auf jeden Fall ist diese Duftrichtung etwas, das ich mir auch in Fullsize kaufen würde. Blütenzauber soll den Duft nach Rosen, weißen Lilien und Yasminblüten beinhalten. Meinen Geschmack trifft das leider nicht, es erinnert mich ein bisschen an billiges Klein-Mädchen-Parfum... Aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden ^.^

Die Creme war zu Beginn überraschend flüssig. Später stellte ich fest, dass sie immer dann flüssig wird, wenn es besonders heiß ist. Sobald die Temperaturen sinken, wird das Deo auch wieder fester. Ich habe für den Auftrag einmal kurz die (gewaschene ~_^) Fingerspitze reingedippt und das Ganze dann zügig mit einer Mischung aus Reiben und Klopfen verteilt. Die Creme zieht schnell ein bzw. trocknet schnell an. Man fühlt beim Eincremen kleine Krümelchen, die auf der Haut aber nur bei sehr genauem Hinsehen sichtbar, aber nicht unter der Achsel fühlbar oder störend sind. Das Ganze klebt nicht und ist sehr angenehm zu tragen.


Die wichtigsten Fragen in Bezug auf ein Deo sind ja: Verursacht es Flecken auf der Kleidung? Wirkt es auch antitranspirant? Wie ist die Haltbarkeit? Flecken auf der Kleidung gibt es keine *horraaaayyy* Man schwitzt aber "normal", denn die Creme Deos sind keine Antitranspirante. Dementsprechend sind auch keine Alusalze enthalten, falls es euch interessiert. Die Haltbarkeit empfinde ich persönlich als ausreichend. Man ist nicht 24 Stunden geschützt, aber auch an harten Sommertagen mit viel Schwitzen hält es um die 16 Stunden.

Zwei Dinge kann ich noch empfehlen, wenn ihr die Creme Deos mal ausprobieren wollt. Erstens: Nutzt zur Entnahme des Produkts einen Spatel, um es möglichst hygienisch zu gestalten. Ich habe das bei den Probengrößen nicht getan und habe zum Ende hin immer mal wieder kleine Pickelchen bekommen, wenn ich direkt vorher rasiert hatte. Zu Beginn war das aber kein Problem. Ein bisschen mehr Hygiene kann da also nicht schaden. Zweitens: Tragt nicht mehr Produkt in der Hoffnung auf, es würde so haltbarer werden. Schon ein bisschen zu viel des Guten setzt sich unschön und deutlich sichtbar in der Achsel ab. Flecken auf der Kleidung gibt es dann zwar immer noch nicht, aber die Haltbarkeit wird so oder so auch nicht verlängert.

Was denkt ihr über Creme Deo? Habt ihr sowas schonmal probiert? Habt ihr vielleicht andere Tipps, was man von Ponyhütchen mal probieren sollte?

Eure Donna

4. September 2016

Korean inspired MakeUp 2.0

Hallöchen ^.^

Nach meinem letzten Post hat sich die liebe Jen gewünscht, dass ich ein paar koreanische MakeUp Trends mal nicht für mich angepasst, sondern deutlicher schminke und zeige. Die Idee finde ich super! Im stillen Kämmerlein habe ich das ein oder andere auch schon probiert... und fand das Resultat teilweise ziemlich gruselig *hehe* Aber warum nicht trotzdem mal zeigen?


Orientiert habe ich mich am leuchtenden Teint, am Puppy-Eye-mäßigen Eyeliner, am Aegyo Sal und an Gradient Lips. Den Teint habe ich nicht abgepudert sowie einen Primer mit Schimmerpartikeln und eine ordentliche Menge Highlighter verwendet. Um den Hautton anzugleichen, benutzte ich Foundation und Concealer wie gewohnt. Man könnte den "dewy" Look noch verstärken, indem man der Foundation etwas Gesichtspflege-Öl beigibt. Für etwas mehr Frische tupfte ich pinkes Creme-Rouge auf die Apfelbäckchen. Die Augenbrauen versuchte ich erneut, so gerade wie möglich nachzuziehen, was mir leider wieder nicht wirklich gelungen ist.


Für den Puppy-Eye-Liner zog ich die Linie am Außenwinkel in Verlängerung des oberen Wimpernkranzes. Das äußere Drittel des unteren Wimpernkranzes betonte ich mit einem Taupe-farbenen Kajal. Das restliche untere Lid hob ich mit hellem Kajal und Lidschatten hervor. Außerdem schattierte ich den Bereich darunter ein wenig, um ein Aegyo Sal zu kreieren. Für die Gradient Lips verwischte ich den äußeren Lippenrand mit Concealer. Im inneren Bereich verblendete ich einen pinken Lippenstift. Ich hätte die Lippen noch stärker kontrastieren können, aber ich fand den Gradient-Effekt so ausreichend. Hier nochmal ein genauerer Blick auf's AMU:


Es war sehr interessant mal zu sehen, wie diese Schmink-Weise etwas ausgeprägter an mir aussieht! Ich muss aber nach wie vor sagen, dass es mir an mir selbst absolut nicht gefällt. Es wirkt einfach falsch... aufgemalt... wie ein Fremdkörper. Wie immer wirkt es in der Realität noch viel stärker als auf den Bildern. So, nun muss ich aber los. Es geht zum Sonntags-Spaziergang und ich muss mich noch abschminken, bevor ich rausgehen kann *hehe*

Habt ihr schonmal probiert, wie ein für eure Verhältnisse unübliches MakeUp an euch aussieht? Seid ihr, was solche Dinge angeht, experimentierfreudig oder bleibt ihr immer beim Bewährten?

Eure Donna

9. August 2016

Korean inspired MakeUp

Hallöchen ^.^

Asiatische Kosmetik-Trends schwappen ja schon seit geraumer Zeit zu uns herüber. BB Creams, Tuchmasken, Circle Lenses, Konjac-Schwämme... Westliche Mädels scheinen zunehmend Interesse an östlichen Pflegeprodukten und MakeUp-Gepflogenheiten zu haben. Zu diesem Thema sind mir zuletzt insbesondere die neueren Videos von Lisa Eldrigde aufgefallen. Natürlich besteht ein solches Interesse nicht erst seit gestern. Bloggerinnen wie Shia und Sooyoona beschäftigen sich bereits seit Jahren damit. Auch auf meinem Blog ist hin und wieder ein koreanisches oder japanisches Produkt aufgetaucht oder ein fernöstlicher MakeUp-Trend thematisiert worden (z.B. *klick*, *klick* oder auch *klick, um nur einige zu nennen ^.^). Auch heute soll es darum gehen und zwar wieder in Form eines MakeUps, das sich an koreanischen Trends orientiert.

Die Ausgangssituation

Ich habe mir immer mal wieder verschiedene Looks angesehen und natürlich gibt es Unterschiede, das ist selbstverständlich. Trends entwickeln sich über die Zeit, werden unterschiedlich umgesetzt und sehen bei jedem "Modell" anders aus. Damit sind wir auch beim Knackpunkt des heutigen Beitrags, denn was bei einer fernöstlichen Schönheit mit dunklen, mandelförmigen Augen und Monolid grandios aussieht, kann bei mir zu etwas sehr Gruseligem werden ~_^ Daher ist es nötig, den Look für mich anzupassen.

Die Vorlage

Bei allen Möglichkeiten und Trends, die kursieren, habe ich mich für die folgenden Merkmale entschieden: Der Teint soll ordentlich leuchten (Stichwort dewy), die Augen dezent betont sowie ebenfalls zum Leuchten und auch zum Lachen (Stichwort Aegyo Sal) gebracht und durch den Lidstrich leicht verlängert, die Augenbrauen möglichst gerade gezogen, die Lippen im sogenannten Gradient Look geschminkt und die Wangen nur mit einem Hauch Farbe versehen werden. Insgesamt ist das Ziel, einen Look umzusetzen, der Jugendlichkeit und Natürlichkeit austrahlt. Als großer Fan des Nude Looks bzw. No MakeUp-MakeUps bin ich also für den ein oder anderen koreanischen Trend mehr als empfänglich ~_^

Die Umsetzung


  • MAC Face and Body Foundation (C1) in mehreren Schichten auf dem gesamten Gesicht mit angefeuchtetem MakeUp-Ei (ebelin Professional Präsizions MakeUp Ei) aufgetragen und am Hals verblendet (ein Primer wäre noch besser gewesen, aber ich hatte grad leider keinen da, weil mein Benefit Porefessional gekippt ist TT_TT)
  • NARS Radiant Creamy Concealer (Vanilla) nachgelegt, wo nötig; ebenfalls mit dem MakeUp Ei
  • Benefit HighBeam mit dem MakeUp Ei auf Wangenknochen, Nasenrücken, Stirn, Kinn und Lippenherz aufgetragen
  • Catrice Cream to Powder Blush (Pinkadoxa aus der Celtica LE) mit dem MakeUp Ei auf Apfelbäckchen aufgetragen und gründlich verblendet
  • MAC Mineralize Skinfinish Natural (Medium) leicht zum Setten auf dem gesamten Gesicht/ Hals aufgetragen (optisch ginge es auch ohne, da der Look ja besonders "dewy" sein sollte, aber ich hatte einfach zu viel Sorge, dass mir mein Gesicht langsam immer tiefer rücken würde ~_^)
  • Catrice Eye Brow Stylist (020 Date with Ash-Ton) zur Verstärkung der Augenbrauen aufgetragen, das Ganze möglichst gerade (... wie ihr auf den Bildern sehen könnt, war das ein einziger Fail XD)
  • Catrice Absolute Eye Colour (340 Ooops... Nude Did It Again!) auf dem gesamten Lid aufgetragen
  • Urban Decay Naked Palette: Sin auf dem beweglichen Lid, Naked in der Lidfalte und dem äußeren Drittel des beweglichen Lids, Virgin im Innenwinkel und am unteren Lid (eigentlich wollte ich zusätzlich ein Aegyo Sal mit Naked zustande bringen, aber das sah einfach nur furchtbar bei mir aus, deswegen habe ich es sogut es ging wieder überschminkt *hahaha*)
  • Maybelline Master Drama Khol Liner (Charcoal Grey) zum Verstärken des Wimpernkranzes
  • Manhattan Eyemazing Liner Precise Eyeliner Pen (69U Brown Toffee) für den Lidstrich so nah wie möglich am Wimpernkranz aufgetragen und dann damit den Wimpernkranz optisch etwas verlängert
  • Alverde Kajal Eyeliner (07 Pearly White) im inneren "Innenwinkel" (also so weit innen, wie es geht) und auf der unteren Wasserlinie aufgetragen
  • Max Factor 2000 Calorie Waterproof Volume Mascara nach der Verwendung der Shu Uemura Wimpernzange in zwei Schichten aufgetragen (unten nur eine)
  • Etude House Kissful Lip Care Concealer zum Verwischen des äußeren Lippenrandes verblendet, essence All about Cupcake im inneren Teil aufgetragen und verwischt und mit P2 Sheer Glam Lipstick (080 Casablanca) nachgelegt
  • ... alle Lippenprodukte wieder abgewischt XD Auf dem Bild sieht es eigentlich ganz gut aus, aber in der Realität wirkte ich viel zu blass damit, daher habe ich stattdessen L'Oréal Caresse (300 Juliet) in der Lippenmitte aufgetragen, mit den Fingern nach außen verblendet und geblottet... das ist dabei herausgekommen:



So gefällt es mir doch ein wenig besser. Nichts desto trotz finde ich die (leichten) Gradient Lips an sich sehr schön, aber dann vielleicht eher zu einem starken AMU. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Look! Er zeichnet sich durch einen makellosen, leuchtenden Teint und strahlende Augen aus... Wer würde das nicht mögen? ^.^

Wie findet ihr den Look? Was haltet ihr von den fernöstlichen MakeUp Trends?

Eure Donna

6. August 2016

arigatou gozaimasu hada labo!

Hallöchen ^.^

Weil ich zwar von den Produkten von Paula's Choice überzeugt bin, diese mir auf Dauer aber ehrlich gesagt zu teuer sind, wollte ich die Hoffnung einfach nicht aufgeben, etwas vergleichbar Gutes für weniger Geld zu bekommen. Ich begab mich monatelang auf die Suche und beschloss, von Paula's Choice solange nicht abzurücken, bis ich etwas finde, mit dem ich mich genauso wohl fühle. Die Kriterien, die für mich erfüllt sein mussten:

  • keine reizenden/irritierenden Inhaltsstoffe à la Alkohol etc.
  • feuchthaltende und okklusive Inhaltsstoffe, die aber nicht unangenehm aufliegen (insgesamt sollte also ein kompromisslos angenehmes Hautgefühl und -aussehen möglich sein)
  • möglichst günstig und über zuverlässige, sichere Quellen zu beziehen

Allzu hohe Erwartungen sind das mMn nicht, aber versucht mal, sowas zu finden... Es ist nicht leicht! Nachdem ich eine Weile im weltweiten Angebot virtuell rumgewühlt habe, stieß ich auf die japanische Marke Hada Labo. Ich stöberte im Sortiment und fand eine Linie, die speziell für empfindliche Haut gedacht ist: die "es" Linie.


Der Werbung nach wird Hyaluronsäure und Zink verwendet. Da ich ein INCI-Laie bin, kann ich das nicht wirklich beurteilen... Zudem habe ich im Netz zwei INCI-Varianten gefunden (*klick* und *klick*) und kann, da ich leider kein Japanisch verstehe, diese Verwirrung nicht auflösen. Die Produkte werden nämlich direkt aus Japan importiert, daher sind sämtliche Angaben auf dem Produkt japanisch. Das heißt außerdem, dass ihr Hada Labo nur online bestellen könnt (Amazon, ebay, Rakuten, Sasa...) und eine Wartezeit von bis zu 1-2 Monaten einplanen müsst.

Soviel ich weiß, ist Hada Labo in Japan eine Drogerie-Marke und daher vergleichsweise günstig. Um es in Deutschland zu bekommen, muss man meist aber leider trotzdem Einiges draufzahlen. Viele koreanische Produkte bekommt man da schon wesentlich günstiger und leichter... keine Ahnung wieso *shrug* Um nun aber mal konkret zu werden: Ich habe für die Lotion ca. 18 Euro (170ml) bei Amazon gezahlt. Dazu muss ich sagen, dass sie mir ungefähr ein Jahr gehalten hat! Das relativiert den Preis schon wieder, denn damit ist sie z.B. günstiger bzw. ergiebiger als der Hyaluron Booster von Balea.


Hada Labo ist vor allem für die Hydrating Lotion berühmt. Darauf bin ich auch zuerst gestoßen, wollte aber kein Risiko eingehen, da die Marke ja auch eine Sensitiv-Variante bietet. Hierzulande würde man sie wahrscheinlich eher Gesichtswasser nennen, denn sie ist sehr flüssig. Sie hat allerdings absolut keine reinigende Wirkung, sondern eine ausschließlich pflegende. Wie man sie auftragen soll, zeigt das Video hinter dem *klick* Im Wesentlichen: sanft einklopfen ~_^ Ob sie nun wirklich geklopft werden MUSS oder nicht auch einmassiert kann, ist die Frage, denn das klebrige Gefühl, von dem im Video gesprochen wird, tritt so oder so ein. Jedenfalls soll die Lotion die Haut auf die folgende Pflege vorbereiten, in dem es die Haut weicher und durchlässiger macht. Außerdem soll sie die Hautoberfläche glätten und den Feuchtigkeitsgehalt regulieren.


Und wie hat sie mir nun gefallen? Unfassbar gut! Nein... UNVERGLEICHLICH GUT! So etwas habe ich noch nicht erlebt! Sie hat definitiv einen Soforteffekt. Sie sorgte also eindeutig für eine Offenbarung à la Paula's Choice und das für einen Bruchteil des Preises. Konkret verdanke ich ihr eine sofortige Linderung des unangenehmen Spannens sowie glatte, pralle Haut und nahezu keine Nasolabialfalten mehr! Ich startete mit der Lotion, als ich schwanger war. Daher konnte ich mir nicht sicher sein, ob es nicht doch nur die Hormone waren, die mir dieses Hautgeschenk gemacht haben. Ich gebe zu, ein bisschen "Hautschönheit" habe ich leider nach der Schwangerschaft einbüßen müssen, aber das Grundgerüst ist nach wie vor sehr zufriedenstellend! Ich benutze sie nun über ein Jahr und bin mehr als zufrieden!


Weil ich so begeistert von der Lotion war, habe ich als zusätzliche Nachtpflege die "es" Creme dazu genommen (via ebay ca. 15 Euro zzgl. Versandkosten für 50gr). Dass man sie im Tiegel bekommt, ist aus hygienischen Gründen natürlich nicht optimal. Ich verwende sie mit einem Spatel und bin dennoch zufrieden. Es handelt sich um eine Gel-Creme, die sehr leicht zu verteilen ist und nur wenig Zeit zum Einziehen braucht. Danach ist die Haut einfach schön weich, gepflegt und nicht mehr klebrig. Für die Creme habe ich leider gar keine INCI gefunden -.- ABER ich kann definitiv sagen: Weder die Lotion, noch die Creme haben zu irgendeinem Zeitpunkt auch nur annähernd etwas wie eine Irritation verursacht. Im Gegenteil: Wenn ich etwas "nervöse" Haut hatte, haben die beiden sie eher beruhigt! Sie fühlen sich einfach nur gut an, brennen nicht, stechen nicht, riechen übrigens auch nach nichts... Ich bin mehr als zufrieden!


Im Winter habe ich 2-3 Monate abends statt der Creme Arganöl verwendet, was auch sehr gut funktioniert hat! In den wärmeren Monaten ist mir täglich verwendetes Arganöl aber ein Hauch zuviel, da macht sich die Creme einen Ticken besser.

Es gibt übrigens auch noch einen Reinigungsschaum, einen MakeUp-Entferner und eine Pflegemilch (von der Intensität vermutlich irgendwo zwischen der Lotion und der Creme, die ich bald mal statt der Creme probieren will, weil sie auch in der Flasche kommt und daher hygienischer ist) in der "es" Linie, von den anderen Hada Labo Produkten mal ganz zu schweigen. Sie haben auch AHA/BHA im Angebot. Da die Hydrating Lotion der eigentliche Renner der Marke ist, ist sie vielleicht auch einen Blick wert, aber für die Reizfreiheit lege ich meine Hand da nicht ins Feuer... Wenn ihr aber wie ich normale bis leicht gemischte (im Winter leicht trockene), feuchtigkeitsarme, empfindliche Haut habt, könnte die "es" Linie bei euch ebenfalls super ankommen ^.^

Was denkt ihr über die Marke? Seht ihr euch auch mal auf ausländischen Märkten um, wenn es um Hautpflege geht? Könnte die "es" Linie von Hada Labo etwas für euch sein? Gibt es eine Hautpflege-Marke, die ihr besonders toll findet?

Eure Donna

5. August 2016

Phase 5: Das Rantasten

Huhu ^.^

In meinem letzten Beitrag der Reihe, in der ich euch erzähle, wie es mir mit meiner nun zu Akne neigenden Haut geht, ging es um die grundsätzliche Verbesserung meines Hautzustandes. Trotzdem hatte ich DIE Hautpflege-Produkte noch nicht gefunden, mit denen ich voll und ganz zufrieden sein konnte. Ich tastete mich vorsichtig von Produkt zu Produkt und hatte nach einer Zeit auch raus, was ich gar nicht erst probieren muss...

Wichtig zu erwähnen: In der Zwischenzeit war ich schwanger, was meine "Haut-Situation" verändert hat. Meine Haut ist deutlich trockener geworden. Mittlerweile ging es allerdings auch Richtung Sommer, weshalb ich nur zurückhaltend reichhaltigere Produkte verwendet habe. Nichts desto trotz gehörte diese Phase in meine "Akne-Reise", daher schreibe ich heute über meine Erfahrungen mit verschiedenen Hautpflege-Produkten. Leider habe ich auch hier keine Produkt-Bilder und verlinke daher wieder die Hersteller-Seiten.

Es hatte sich zu jenem Zeitpunkt eine Hautpflege-Basis herausgestellt, mit der ich schon zufrieden war. Mit Bioderma Sensibio H2O zur Reinigung war ich immer auf der richtigen Seite, ebenso wie mit meinem Sonnenschutz von Paula's Choice (Hydralight Shine-Free Daily Mineral Complex SPF 30), wobei letzterer bei trockener Haut schon sehr grenzwertig bis ungeeignet ist. Ergänzt habe ich diese beiden Produkte zunächst mit Proben des Paula's Choice Resist Anti Aging Super Antioxidant Serum, später dann mit der Ultra-Light-Variante desselben, die ich mir dann auch in voller Größe gekauft habe. Beide Seren haben mir vom Hautgefühl her zunächst sehr gut gefallen und waren kein Stück irritierend. Speziell die Ultra-Light-Variante war bei meiner trockenen "Schwangerschafts-Haut" dann aber doch zu wenig pflegend. Dies versuchte ich zunächst mit Argan-Öl (InstaNatural Argan Oil) auszugleichen, welches ich noch darüber aufgetragen habe. Dies war allerdings so häufig benutzt wiederum zu reichhaltig, was ich an der Vermehrung von Mitessern bemerkte. Alternativ probierte ich Traubenkernöl (leider weiß ich die Firma nicht mehr, aber ich hatte es via Amazon bekommen; es war ein kaltgepresstes Bio-Öl in dunkler Flasche, welches eigentlich zum Essen gedacht war), welches sich für nicht ganz so trockene Haut eher empfiehlt, doch auch dieses konnte mich nicht gänzlich überzeugen.

Wenn ich wiederholt sage, dies oder jenes hat mich nicht zufrieden gestellt, was meine ich damit konkret? Mein Maß der Dinge ist das Hautgefühl und das -aussehen. Sämtliche Produkte, die ich als "nicht zufriedenstellend" empfand, haben teilweise Irritationen ausgelöst und/oder haben ein unschönes Hautgefühl hinterlassen (vor allem Spannen), sowie massiv zu Trockenheitsfältchen und schuppigen Stellen geführt. Insbesondere wenn ich mich geschminkt habe - auch wenn es auf der Haut nur Concealer war - ist das extrem aufgefallen.

Und dann? Hat sich da mal was gebessert? Bin ich auf Produkte gestoßen, die mir "helfen" konnten? Darum soll es nächstes Mal gehen ^.^

Wie stark bemerkt ihr Hautunterschiede während der Jahreszeiten? Wird eure Haut im Sommer deutlich fettiger und im Winter deutlich trockener? Was tut ihr dagegen?

Eure Donna

2. August 2016

Mizellenwasser ist nicht Mizellenwasser ist nicht Mizellenwasser

Huhu ^.^

Einen Versuch, eine günstigere Alternative zum leider höherpreisigen Bioderma Sensibio H2O zu finden, habe ich noch gestartet. Gegen meinen bisher ungeschlagenen Bioderma-Liebling ist angetreten: das Balea Mizellenreinigungswasser.


Ich will gar nicht so lange um den heißen Brei herumreden. Die INCI findet ihr bei Interesse hier. Und nun zu meinem persönlichen Eindruck: Es fällt sofort auf, dass auf dem Wattepad, welches ich mit dem Mizellenwasser zur Gesichtsreinigung tränke, ein dünner Schaum entsteht. Daraus kann ich nur einen Schluss ziehen, nämlich dass die enthaltenen Tenside zu scharf sind um sie auf der Haut zu lassen. Aus diesem Grund habe ich dies gar nicht erst probiert, sondern das Mizellenwasser nach Verwendung direkt mit Wasser abgespült. Auf diese Weise konnte ich zwar keine deutliche Irritation feststellen, eine Alternative zur Variante von Bioderma ist das Mizellenwasser von Balea in meinen Augen deswegen aber auch nicht. Wenn ich das Produkt nach Verwendung abspülen muss, kann ich auch jedes andere x-beliebige Reinigungsprodukt für das Gesicht verwenden. Daher stellt es für mich nichts besonderes bzw. herausragendes dar. Insbesondere den Augenbereich würde ich damit gar nicht reinigen wollen, aber für Mädels mit weniger empfindlicher Haut könnte dies evtl. eine Option neben Bioderma sein, auch wenn ich niemandem empfehlen würde, irritierende Produkte zu verwenden.

Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Mizellenwasser von Balea gemacht? Reagiert ihr auf irgendwelche Pflegeprodukte?

Eure Donna

27. Juli 2016

Sonnenschutz Chaos

Hallo allerseits ^.^

Das Thema Sonnenschutz hat mir, das gebe ich hier und jetzt offen zu, bereits die Tränen der Wut und Verzweiflung in die Augen getrieben! Übertrieben? Iwoooooo ~_^ Es ist mit dem Sonnenschutz wie mit sämtlichen anderen Hautpflegeprodukten auch: Ich hatte da so gewisse Vorstellungen, die ich nicht für unmöglich gehalten habe, aber egal, was ich probiert habe, es gab IMMER irgendeinen Nachteil. Das EINE perfekte Produkt konnte ich einfach nicht finden!

Der Weg...

... war beschwerlich. Ich beschritt ihn schon seit einigen Jahren, daher habe ich leider keine Bilder der Produkte, die ich auf dem Weg probiert habe. Um es kurz zu machen, hier zunächst einige Erfahrungen: Ich versuchte es am Anfang mit Nivea Sonnenschutz für das Gesicht. Ich glaube, dieses Produkt gibt es schon gar nicht mehr (daher verlinke ich einfach mal die Herstellerseite an sich). Dabei habe ich mir noch nicht viel gedacht und ehrlich gesagt erinnere ich mich auch nicht mehr an meine Erfahrungen damit. Da ich mittlerweile aber nicht mehr viel von Nivea Hautpflege halte, ist es sicherlich nicht verkehrt gewesen, zu wechseln ~_^ Eine der einschneidensten Erfahrungen hatte ich mit mit Sonnenschutz von eco (gleiches Problem wie mit Nivea). Es soll wohl mineralischer Sonnenschutz sein, enthält aber nur Titanoxid und kein Zinkoxid. Helft mir kurz: MUSS nicht beides sein für einen entsprechenden Schutz? Leider habe ich das erst nach dem Kauf erfahren >_< Daraufhin entschied ich, VOR dem Kauf besser zu recherchieren, was mir aber sicherlich auch ein paar graue Haare beschert hat. Entweder es fehlte das verflixte Zink oder es wurden zusätzlich irgendwelche Stoffe verwendet, die ich nicht haben wollte (z.B. Alkohol oder chemische Filter). Irgendwann konnte ich ihn klar formulieren...

... Den Wunsch

Ein nicht irritierender, rein mineralischer Sonnenschutz ohne Alkohol, der UVA und UVB abdeckt und ohne erheblichen Aufwand zugänglich sowie bezahlbar ist.

Das Ziel


Angekommen bin ich schließlich bei Paula's Choice. Der Sonnenschutz war das erste, was ich von dieser Marke probiert habe und ich war schnell überzeugt. Zunächst hatte ich es noch mit einem chemischen Filter probiert, habe aber schnell zur mineralischen Variante gewechselt, weil ich empfindliche Haut habe, die schnell mal irritiert wird. Die Hydralight von Paula's Choice war lange mein Sonnenschutz der Wahl, aktuell verwende ich allerdings die Redness Relief für normale bis trockene Haut. Weil mir aber der Preis (ca. 30 Euro) immer ein wenig weh tut, bin ich fortwährend auf der Suche nach günstigeren Alternativen. Auf diesem Weg bin ich auf den Sonnenschutz von Innisfree gestoßen. Innisfree hat ebenso wie Paula's Choice verschiedene Variationen, entschieden habe ich mich für den Eco Saftey No Sebum Sunblock. Da er mattierend ist, ist er für mich auf täglicher Basis zu austrocknend, aber er ist ein hervorragender Primer! Selbst bei starkem Schwitzen sitzt das MakeUp am Ende des Tages noch da, wo es soll. Für diejenigen, die darauf achten, ist allerdings zu erwähnen, dass bei beiden Vertretern Alu enthalten ist, das das Schwitzen im Zaum halten sollen (mit Ausnahme der Hydralight).


Größter Kritikpunkt an den Paula's Choice Sonnencremes ist der verhältnismäßig geringe Zinkoxid-Anteil, der sich negativ auf den Schutz der UVA-Strahlung auswirkt. Das könnte nun wieder der Moment sein, in dem ich den Wahnsinn langsam anklopfen höre, weil auch dieses Produkt nicht perfekt ist, aber ich habe entschieden, damit zufrieden zu sein. Da ich kein chemisches Peeling oder Retinol-haltige Produkte verwende, sehe ich für mich persönlich keine Notwendigkeit, einen noch stärkeren Schutz verwenden zu müssen, der vielleicht in anderer Hinsicht wieder Nachteile haben könnte. Möglicherweise bin ich irgendwann so weit, die neueren, nicht irritierenden, chemischen Filter zu probieren, aber der Schrecken der vergangenen Suche sitzt einfach noch zu tief *haha*


Hier kurz zusammengefasst ein paar Eckdaten der beiden Produkte:

Paula's Choice Redness Relief SPF 30 Mineral Moisturizer (Normal to Dry)
  • 32,90 € für 60 ml (aktuell aktionssbedingt 29,61 €)
  • Zarter Duft, der an Gurke und Melone erinnert
  • Cremige, aber fluffige Textur
  • Creme selbst ist weiß
  • Weißelt nur wenig
  • Leicht zu verteilen
  • Zieht schnell ein
  • Sehr angenehmes Hautgefühl (liegt nicht auf)
  • "Dewy" Finish
  • Wird schnell "abgeschwitzt"

Innisfree Eco Safety No Sebum Sunblock SPF 35 PA+++
  • Ca. 10 € für 50ml, z.B. via ebay
  • Deutlicher herber, kräuterartiger Duft
  • Cremige, etwas pastige Textur
  • Creme selbst ist leicht rosé
  • Weißelt etwas mehr als der Sonnenschutz von Paula's Choice
  • Wirkt maskenartig (besser hinterher etwas konturieren)
  • Leicht zu verteilen, aber mit etwas Beeilung
  • Zieht schnell ein
  • Angenehmes Hautgefühl, aber nicht gänzlich unmerklich
  • Mattes Finish
  • Hält extrem gut! Insbesondere auch als MakeUp Grundlage!


Welche Produkte verwendet ihr für den Sonnenschutz? Welche Ansprüche muss euer Sonnenschutz erfüllen?

Eure Donna

26. Juli 2016

Catrice Liquid Camouflage

Hallo allerseits ^.^

Sie ist schon seit einiger Zeit auf dem Markt und wird scheinbar von einigen gerne verwendet: Die Catrice Liquid Camouflage. Ich war die vergangenen Monate (oder mittlerweile schon Jahre) mit zwei HighEnd-Concealer-Vertretern unterwegs und hatte daher keine Notwendigkeit, nach Ersatz suchen zu müssen. Da sich diese aber langsam dem Ende zuneigen und es nun wieder geheißen hätte, 30 Euro für Ersatz auszugeben, beschloss ich der Catrice Liquid Camouflage eine Chance zu geben.


Man erhält sie in der typischen Schwämmchen-Applikator-Flasche, was ich begrüße. Das Hygienischste ist das zwar nicht, aber man kann auf diese Weise gut dosieren. Ich streife mir immer die benötigte Menge auf den Handrücken und trage sie von dort aus im Gesicht auf. Was mir dabei gleich aufgefallen ist: Der Concealer trocknet schnell an! Ich war vom NARS Radiant Creamy Concealer gewohnt, dass ich eeeeewig Zeit habe, zu verblenden. Mit der Catrice Camouflage beeilt man sich besser ~_^ Außerdem muss sie gründlicher eingearbeitet werden. Sie will so richtig schön in die Poren massiert werden, andernfalls betont sie diese nur. Wo man sie aufträgt, muss sie auch eingearbeitet werden, denn sie lässt sich dann nicht mehr so gut auf andere Bereiche verteilen (Auch dies wäre z.B. mit dem NARS Concealer kein Problem). Das Finish ist semimatt, was ich gut finde. Für trockene Haut könnte dies aber vielleicht schon zuviel des Guten sein...


Die Camouflage verspricht hohe, lang haltbare (wasserfeste) Deckkraft. Fangen wir mit der Haltbarkeit bzw. der Wasserfestigkeit an. Ich teste die Camouflage seit Sommer, das heißt, sie musste von vornherein 'ne Menge aushalten. Es gibt auch bei ihr den Punkt, an dem sie aufgibt, aber dafür muss schon 'ne Menge "Wasser" im Spiel sein ~_^ Bei normaler Belastung würde ich ihr Versprechen also als gehalten ansehen. Was die Deckkraft betrifft, kann ich es kurz machen: Sie ist tatsächlich hoch ^.^


Wie ich bei Roselyn erfahren habe, wurden die bisherigen zwei Nuancen, in denen die Camouflage erhältlich ist, um eine hellere erweitert. Das habe ich erst erfahren, als ich die Nummer 010 Porcellain bereits gekauft hatte. Nichts desto trotz bin ich mit der Farbe zufrieden... die Farbe... etwas MUSS da aber erwähnt werden:


Wie ihr seht, dunkelt die Camouflage stark nach! Links habe ich die Farbe frisch aufgetragen, rechts ist sie seit knapp 10 Minuten oxidiert. Für diejenigen, die wirklich super hell sind, ist die Nuance Porcellain daher nichts! Ich habe nun im Sommer etwas Farbe bekommen, daher kann ich sie, obwohl auch ich recht hell bin, trotzdem gut tragen. Allerdings nutze ich Concealer und Konsorten nicht zum Highlighten, sondern zum Angleichen des Hauttons und Abdecken von Unreinheiten. Ein Highlight könnte zumindest bei heller Haut mit Hilfe von Porcellain beim besten Willen nicht kreiert werden...

links: ungeschminkte Haut // Mitte: Catrice Liquid Camouflage // rechts: zusätzlich Puder, Bronzer, Blush

Mit dem Ergebnis bin ich insgesamt zufrieden. Die Tragebilder sprechen auch für sich, wie ich finde. Nun kommt allerdings das große ABER: Die Camouflage ist parfümiert! Whyyyyyyyyyyyy????!!!!! Waaaarum parfümiert man ein Abdeck-Produkt?! Was soll das?! Ich habe ziemlich empfindliche Haut und scheine die Camouflage dennoch zu vertragen, habe allerdings im Freundeskreis schon gehört, dass manche durchaus negativ darauf reagiert haben. Wenn ihr empfindliche Haut habt, also bitte Vorsicht!

Auch wenn die Liquid Camouflage schon eine ganze Weile erhältlich ist und es dementsprechend schon länger Beiträge dazu gibt, hier nochmal ein paar Lese-Hinweise, falls ihr Interesse habt:

Die Liquid Camouflage im Vergleich mit anderen Concealern bei Miss Möhrchen.
Die beiden "alten" Nuancen der Liquid Camouflage bei Ina.
Die neue hellste Nuance der Liquid Camouflage bei Roselyn.

Habt ihr selbst Erfahrungen mit der Catrice Liquid Camouflage? Wie findet ihr sie? Was haltet ihr von Parfum in Abdeck-Produkten?

Eure Donna